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URBANA: Wohnraum - energieeffizient, bezahlbar

23.09.2014

URBANA auf wohnungswirtschaftlichen Verbandstagen vor Ort mit Angeboten zur dezentralen Energieversorgung von Quartieren und Mieterstrom

 

Stadt- und Wohnwelt im Wandel: Wo gibt es künftig noch bezahlbaren Wohnraum? Herausforderung oder Chance: Was bringt die Energiewende der Wohnungswirtschaft? Kurzfristig und trotzdem wirtschaftlich: Wie kann die energetische Gesamteffizienz von Quartieren optimiert werden?

 

Die Forderung nach bezahlbarem und altersgerechten Wohnraum sowie energetischer Nachhaltigkeit stellen die Wohnungswirtschaft vor große Herausforderungen. Auf den wohnungswirtschaftlichen Veranstaltungen des VdW (Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Südwest), des VNW VNW (Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.) oder des VSWG (Verband sächsicher Wohhnungsgenossenschaften e.V.) wurde eines deutlich: Verbesserungen in den energetischen und qualitativen Modernisierung von Gebäuden können nur auf lange Sicht den gewünschten Erfolg bringen – wirtschaftlich und im Sinne der Klimaziele. Und: Die Energiewende – bislang in der öffentlichen Wahrnehmung stromdominiert – muss sich stärker auf die Wärmeversorgung konzentrieren. Denn hier werden mehr als 40 Prozent der Primärenergie in Deutschland verbraucht und hier liegt ein deutlich größeres Energiesparpotenzial als in der Stromversorgung.


Auch auf dem Fachforum „Energieeffiziente Stadt – vom Gebäude zum Quartier“ dominierten diese Themen. Peter-M. Friemert (ZEBAU GmbH), Joachim Seeger (Bundesministerium für Umwelt Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) und Matthias Kock (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg) diskutierten mit den Forumsteilnehmern Herausforderungen und Lösungswege. Konsens war, dass die Klimaziele der Bundesregierung, wenn überhaupt, nur durch einen verstärkt ganzheitlichen Fokus auf Lösungen der Quartierversorgung erreicht werden können. Kock unterstrich, dass Energie-Contracting vor allem für die professionelle Wohnungswirtschaft eine Chance ist, Gebäudemodernisierung über dezentrale Energielösungen in der Objektversorgung wirtschaftlich und zeitnah umzusetzen. So bekommen Wohnungsunternehmen zusätzlich neue Handlungsspielräume, Wohnraum und Wohnwelten proaktiv zu modernisieren und gestalten.


URBANA berichtete schon Anfang des Jahres über Angebote, die auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und der Deutsche Mieterbund (DMB) fordern: Mieterstrom-Modelle, die Wohnungsunternehmen aktiv die Energiewende mitgestalten lassen.
 

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