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Positionspapier: Netzentgeltesystematik und KWK

26.02.2014

URBANA Erfolgsmodell dezentrale Energieerzeugung durch KWK

 

Die Energiewende wird nur gelingen, wenn wir Lösungswege finden, die für alle Beteiligten attraktiv sind. Dezentrale Energieversorgung durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit erneuerbaren Energien ist ein solcher Lösungsweg: wirtschaftlich, umweltfreundlich, zukunftsfähig. Für alle Betroffenen, auch und vor allem in der Wohnungswirtschaft.

Die bestehenden Netzentgelte-Regelungen fördern die Attraktivität von KWK und Mieterstrom und bieten überdies Anreize zum Energiesparen. Der derzeit von Branchenverbänden diskutierte Umbau der Netzentgelte würde die positiven Entwicklungen zur dezentralen Versorgung stoppen.

 

Kurzum: Die Ziele der Energiewende können grundsätzlich mit dem bisherigen System der Netzentgelte erreicht werden.
 


URBANA Positionspapier zur Netzentgeltsystematik

 


URBANA ist Mitglied im Verband für Wärmelieferung e.V.

 

 

Was für KWK und Mieterstrom spricht:

 

  • Dezentrale Energieerzeugung bremst die Warmmietensteigerungen: KWK ermöglicht eine günstige, selbst gestaltete Energieversorgung mit Wärme und Vor-Ort-Strom.
  • Mieterstrom unterstützt die Energiewende: Stromnetze werden entlastet – KWK-Energieeffizienz reduziert kurzfristig den CO2-Wert von Immobilien – Vor-Ort-Stromverbrauch reduziert EEG-Umlagevergütung, entlastet so die Allgemeinheit.
  • Das Eigenverbrauchsprivileg stimuliert die Entwicklung neuer Technologien zur Effizienzsteigerung und optimalen Eigenstromversorgung.  


Warum die bestehenden Netzentgeltsystematik richtig ist:

 

  • Eigenstrom geht auch für Mieter, nicht nur für Eigenheimbesitzer. Die pauschale Kritik, nur eine kleine Gruppe profitiere vom Eigenverbrauchsprivileg zu Lasten der Allgemeinheit, greift demnach zu kurz.
  • Der Umbau der Netzentgelt-Erhebung, den Verbände anstreben, ist ungerecht: Bezahlt werden soll demnach zukünftig für die Bereitstellung des Netzanschlusses/für die Kapazität statt für den Stromdurchfluss. Dies würde aufgrund der technischen Gegebenheiten zu einer Ungleichbehandlung führen, Anreize zum Energiesparen würden entfallen.

 
  
Sie wollen es genauer wissen?
Lesen Sie unser Positionspapier zur Gestaltung der Netzentgelte

  

Was URBANA hierfür leistet:

 

Im Frühling 2014 wird URBANA das deutschlandweit erste Projekt für die dezentrale Energieversorgung mit Wärme und Mieterstrom in Betrieb nehmen. Eine KWK-Anlage versorgt eine Liegenschaft mit rund 2.100 Wohnungen – ein Modernisierungsschub für die Bestands­bauten durch eine neue, „smarte“ Infrastruktur. Auf Ansätze dieser Art bauen wir. Sie sind wirtschaftlich sowohl für Mieter als auch für Wohnungswirtschaft und sie geben Antworten auf die Herausforderungen der Energiewende.

  

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