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Urbana realisiert Effizienzprojekt im Freiburger Stadtentwicklungsareal „Güterbahnhof Nord“

 

Effiziente Quartiersversorgung im Zeichen der EnEV 2016

Hamburg, 05. Oktober 2015

Grundstücks- und Objektentwickler stehen heute vor der Herausforderung, steigenden energetischen Standards – zum Beispiel der EnEV 2016 – im Rahmen der Erreichung der Klimaziele, gerecht zu werden. Die Antwort darauf sind unterschiedliche, technisch immer komplexer werdende Energieversorgungslösungen. Der Preis aber sind die damit einhergehenden steigenden Kosten. Der Hamburger Energiedienstleister Urbana bietet seinen Kunden hier Möglichkeiten, diese Herausforderungen sowohl technisch, als auch wirtschaftlich erfolgreich zu meistern. Ein Vorzeigebeispiel für erfolgreiche Quartiersversorgung ist die Fernwärmeversorgung des alten Güterbahnhofs Nord in Freiburg, das in Zukunft über ein Erdgas-Blockheizkraftwerk der Urbana aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit umweltschonender Fernwärme versorgt wird.



Der Versuch die Klimaziele zu erreichen, schafft ein immer komplexeres Umfeld für die Energieversorgung: Grundstücks- und Objektentwickler müssen sich bei der Frage nach der geeigneten Energieversorgung einer Immobilie immer neuen Herausforderungen stellen, um zum Beispiel den kommunalen energetischen Auflagen in Bebauungsplänen oder der verschärften EnEV 2016 gerecht zu werden. Das fordert von Energiedienstleistern immer komplexere Energieversorgungskonzepte und neue Lösungsansätze, um die Wirtschaftlichkeit mit den sehr hohen Anforderungen an die Energieeffizienz im Neubau zu vereinen. Gefragt sind in erster Linie Lösungen und Systeme, die die Potenziale im verdichteten Stadtsystem positiv zu nutzen verstehen – zum Beispiel durch intelligente Vernetzung. In der Energieinfrastruktur helfen eben solche Lösungen, Wärme- und Stromversorgung in Neubauquartieren entsprechend zu realisieren, ohne die Grundstücks- oder Objektentwickler mit zusätzlichen Kosten, Projektrisiken – auch zum Beispiel in Gewährleistungsfragen – zu belasten.

 

Energieeffiziente Konzepte für die Quartiersentwicklung sind gefragt

Ein Projekt des Energiedienstleisters Urbana zeigt beispielhaft, wie mit einem individuellen Quartierskonzept eine effiziente CO2-Reduzierung bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit erreicht werden kann. In Freiburg konzipierte Urbana die Energieversorgung für zwei Teilabschnitte eines neu zu erschließenden Quartiers. Auf dem Areal des alten Güterbahnhofs Nord entstehen Freiräume für Unternehmen und Menschen, die an einem Standort mit Prestige eigene innovative Akzente setzen wollen. Neben dem Gebäudekomplex der alten Güterhalle und der alten Lockhalle, die im Rahmen umfangreicher Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen wieder nutzbar gemacht werden, entstehen im 39 Hektar großen Quartier zahlreiche Neubauten, die ein attraktives Umfeld für Arbeit, Wohnen und Freizeitaktivitäten bieten sollen – ganz im Sinne der „Stadt von morgen“. Das Quartier folgt dabei der Entwicklung, dass Städte als zentrale Räume in unserer Gesellschaft eine entscheidende Rolle spielen auf dem Weg in die Zukunft. Der Frage nach der Stadt von morgen geht zum Beispiel auch die „Morgenstadt-Initiative“ der Fraunhofer-Gesellschaft nach, die sich mit exponierten Stadtentwicklungsprojekten wie dem Quartier Güterbahnhof Nord auseinandersetzt. CO2-neutrale und energieeffiziente Konzepte sind heute gefragt – das Quartier des alten Güterbahnhofs Nord ist hier ein Vorzeigebeispiel.


Erfolgreiches Quartierskonzept mit Kraft-Wärme-Kopplung

Im Auftrag der Aurelis Real Estate und diverser Investoren und Bauherren konzipierte die Urbana in Freiburg-Bühl die Energieversorgung zweier Teilabschnitte neu: In Zukunft werden die Abschnitte über ein Blockheizkraftwerk der Urbana aus dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit umweltschonender Wärme versorgt – optional auch mit Strom. Mit zwei leistungsstarken BHKW werden rund 60 Prozent der Jahreswärmemenge allein mit KWK gedeckt. Mit dem etablierten Versorgungskonzept wird ein Primärenergiefaktor von 0,40 erreicht. Die Urbana ist Eigentümer der neuen Anlage und eigenverantwortlicher Betreiber der kompletten Wärmeversorgung bestehend aus BHKW und Wärmetrasse, einschließlich Hausübergabestationen. Für die Aurelis Real Estate, die sich als Partner die Urbana ins Boot geholt hat, liegen die Vorteile auf der Hand: Durch die Wärmeversorgung aus einer KWK-Anlage profitiert das neue Quartier von einem hervorragenden Primärenergiefaktor und stabileren Energiepreisen. Ein weiterer Pluspunkt des Konzeptes: Für die Objektentwickler und die zukünftigen Eigentümer besteht die Option einer Vor-Ort-Stromversorgung.

 

Wegweiser für die Zukunft

Mit dem Freiburger Projekt zeigt die Urbana ein gelungenes Beispiel für ein zukunftsfähiges Quartiersversorgungskonzept. Und auch das Projekt „Harburger Brücken“ in Hamburg hat Vorbildcharakter: Hier liegt das Versorgungsgebiet der Urbana in unmittelbarer Nähe zu den IFA-Geländen und folgt damit dem Trend, Areale im südlichen Hamburg zu entwickeln, die für die Stadtentwicklung zentral sind. Denn so können auch die Gebiete in unmittelbarer Nähe durch die hocheffiziente KWK erschlossen werden. Ein etwas kleineres Areal in Hamburg-Alsterberg zeigt zudem, dass die Quartiersversorgung auch kleinere Liegenschaften bedienen kann. Für die lokale Politik ist die Modernisierung, Umnutzung oder Neuerschließung von Arealen, vor allem in A-Lagen, häufig an ambitionierte Klimastandards geknüpft, die Vorbildcharakter durch Strahlkraft haben sollen. Dieser Anspruch gefährdet aber die Investitionsbereitschaft der Immobilienwirtschaft. Wirtschaftliche Lösungen, die den geforderten Energiestandard garantieren, dem Architekten zudem die Einschränkungen durch extreme Fassadendämmung nehmen und dabei die Netto-Grundfläche erhöhen, sind entsprechend ambitioniert. Innovative Energielösungen wie die in Freiburg-Brühl zeigen, dass diese gangbar sind. Energieversorgungslösungen wie Direkt- oder Mieterstrom-Angebote können zudem die Vermarktung der Flächen, Objekte oder Wohneinheiten erleichtern.

 



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