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Urbana entwickelt Quartierskonzept mit dezentraler KWK-Wärme für TU München

Erneuerbare Energie für kluge Köpfe

Hamburg/München, 27. November 2014

Zum Ende des Jahres schließt der Energiedienstleister Urbana nach nur neunmonatiger Bauzeit nochmals ein weiteres Quartiersprojekt erfolgreich ab. Die TU München wird ab sofort mit umweltschonender und regenerativer Wärme aus einem Biomethan-Blockheizkraftwerk versorgt. Damit folgt die Hochschule einem bundesweiten Trend: Auch die FU Berlin, Universität Siegen oder die Universität Osnabrück beziehen ihre Energie aus umweltfreundlichen BHKW. Die Anlage der TU München deckt rund 26 Prozent der Jahreswärmemenge.

 

Das mittelständische Unternehmen Urbana ist bekannt für innovative und integrierte Energieversorgungskonzepte – erst zu Beginn des Jahres vollendete der Energie-dienstleister ein deutschlandweit einzigartiges großdimensioniertes KWK-Mieterstrom-Projekt in Berlin. Jetzt profitiert auch die bayrische Landeshauptstadt von der Expertise der Energieprofis. Für die TU München hat Urbana die Wärmeversorgung in nur neun Monaten vollständig konzipiert und umgesetzt.

 

Optimierter Primärenergiefaktor

Mit dem leistungsstarken Biomethan-BHKW (900 kWth / 800 kWel) werden rund 21 GWh/a produziert – damit werden 26 Prozent der Jahreswärmemenge allein mit KWK gedeckt. Die Liegenschaft der TU München und weitere Nutzer werden mittels Pumpwarmwasser und Dampf versorgt. Das Pumpwarmwassernetz beinhaltet eine 2,8 km lange Wärmetrasse während das Dampfnetz ca. 1,5 km lang ist. Zum Netz gehören weiter 33 Hausübergabe-stationen sowie ein Wärmezähler pro Hausanschluss. Mit dem etablierten Versorgungs-konzept wird ein Primärenergiefaktor von 0,64 erreicht. Bis 2017 soll im zweiten Bauabschnitt das Dampfsystem der Anlage auf Pumpenwarmwasser umgebaut werden.

 

Urbana ist Teileigentümer der neuen Anlage und eigenverantwortlicher Betreiber der kompletten Wärmeversorgung bestehend aus BHKW, Pumpenwarmwasser-Kesselanlage und Wärmetrasse einschließlich Hausübergabe, der Dampfkesselanlage einschließlich Dampfnetz bis zur Hausübergabe und der Schnelldampferzeugung für die Mensa. Für die TU München, die sich als Partner Urbana mit ins Boot geholt hat, liegen die Vorteile auf der Hand: Durch die Wärmeversorgung aus einer regenerativen KWK-Anlage profitiert die TU München von einem geringeren sowie stabileren Wärmepreis.



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