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Neue Hallenbeheizung eines Landmaschinenbauers spart 40 Prozent Energie

Mit Contracting geht der Industrie ein Licht auf

Moderne rentable Umwelttechniken made in Germany sind weltweit gefragt und gelten als tragende Säule einer gesunden deutschen Wirtschaft. Auch hierzulande hat das grüne Technologie-Know-how das Nischendasein längst verlassen und gerät zunehmend zur ersten Wahl bei der Energieversorgung von Industriebetrieben. Möglich wird dies auch durch Contracting, so geschehen in Wolfenbüttel, wo der Landmaschinenbauer Welger mit einer neuen Hallenheizung seine Energieeffizienz deutlich verbessert hat und imponierende 40 Prozent Energiekosten einspart. Ausgetüftelt hat das grüne Konzept Urbana Agimus. Das Unternehmen hat sich sehr erfolgreich auf Umweltcontracting in der Industrie spezialisiert.

 

"In vielen Industrieunternehmen könnten Kosten massiv gesenkt werden, wenn man nur auf die Energie- und Umwelttechnik zurückgreift", diagnostiziert Ralf Utermöhlen, einer der Geschäftsführer der Braunschweiger Urbana Agimus. Das Unternehmen hat sich auf maßgeschneiderte neue Lösungen im Contracting spezialisiert. Eingesetzt wird dabei nichts weniger als die jeweils modernste rentable Umwelttechnik. Zum Beispiel Infrarot-Strahler. So ersetzen Hell- und Dunkelstrahler seit letztem Winter die vormalige dampfbetriebene Warmluftheizung in den Fertigungshallen des Landmaschinenbauers
Welger, die über eine Dampfkesselanlage aus den 60er-Jahren betrieben wurde. Mit bestechendem Erfolg: das Unternehmen verbraucht seitdem 40 Prozent weniger Energie.


Hell- und Dunkelstrahler statt Dampfkessel - finanziert hat das ambitionierte Projekt freilich Urbana Agimus. Über 750.000 Euro hat das Unternehmen bei Welger in die neue Anlage, die aus insgesamt 157 hocheffizienten Hell- und Dunkelstrahlern und modernen dezentralen Gaskesseln besteht, bislang investiert. Das Prinzip der Strahler basiert auf der Ähnlichkeit von Strahlenheizung und Sonnenwärme. So wie die Wärmestrahlen der Sonne die Luft nahezu verlustfrei durchdringen und erst dann Wärme erzeugen, wenn sie auf ein Objekt treffen, arbeiten die eingesetzten Strahler Die Hauttemperatur der
Personen in den Hallen erhöht sich. Auch indirekt wirken die Strahler durch eine leichte Erwärmung der Umgebungsflächen, bei Welger tun sie dies nun auf ungefähr 40.000 Quadratmetern, so groß ist das
Produktionsgelände des Landmaschinenherstellers. Wo aus räumlichen oder technischen Gründen keine Strahlungsheizung eingesetzt werden kann, setzt Urbana Agimus auf Gaskessel. Dampf, der technisch nur an einer Stelle erforderlich war, wird in einer Übergangsphase noch mit der alten Kesselanlage erzeugt. "Aber da auch die Lackieranlagen künftig umgerüstet werden, wird die Dampferzeugung völlig eingestellt", berichtet Utermöhlen. Die Warmwasserbereitung und die Beheizung der Waschkauen erfolgt heute durch zwei effiziente Pumpenwarmwasserheizungen. Beeindruckende Bilanz nach knapp einem Jahr Betrieb: das Unternehmen braucht 40 Prozent weniger
Energie für die Beheizung seiner Hallen; hochgerechnet auf ein Jahr sind das cirka 4,8 Millionen Kilowattstunden.


Der Einbau der neuen Hallenheizung war nötig geworden, weil die veraltete Dampfkesselanlage, ein 14 Megawatt-Koloss aus den 60er-Jahren, mit dem Welger die Hallen bislang beheizt hatte, dem Unternehmen zunehmend steigende Energiekosten verursacht hatte. Die Wärmeverluste waren gigantisch, nicht zuletzt aufgrund der Dampfleitungen, die zum Teil schlecht wärmegedämmt waren. Welger wandte sich schließlich an Urbana Agimus, um eine Effizienzanalyse erstellen zu lassen. "Die
wirtschaftlichste Lösung, wie eine energiesparende Heizung aussehen könnte, war schnell gefunden: Hell- und Dunkelstrahler", berichtet Utermöhlen. Doch das eine ist die Lösung, das andere deren Umsetzung. Utermöhlen beklagt, dass in der Industrie so viele gute Projekte, die es bis zu Realisationsreife geschafft haben, im entscheidenden Moment doch nicht umgesetzt werden. Der Grund: die Industrie erwarte innerhalb von 2 bis 3 Jahren eine Amortisation. "Dieses Problem nehmen wir der Industrie mittels Contracting ab. Auf diese Weise sparen die Unternehmen von der ersten Minute Energiekosten ein." So auch Maschinenhersteller Welger. Urbana Agimus kam für die Kosten der neuen Anlage auf, die sie nun 10 Jahre im Contracting betreiben wird. Da die Contractingrate erheblich geringer ist als seine bisherigen Energiekosten, spart Welger sofort massiv Geld. Das Risiko ist ganz auf Seiten Urbanas. Denn als Basis der monatlichen Abrechnung mit Welger dienen allein die eingesparten Energiekosten.


Würde die Heizstrahler-Lösung mehr Energie verbrauchen als veranschlagt, trägt der Contractor die Mehrkosten. "Um dieses Risiko zu minimieren, setzen wir bei unseren Lieferanten auf erstrangige Hersteller und auf realistische Berechnungen. In Wolfenbüttel haben wir uns für Infrarot-Strahler des Herstellers Schwank entschieden. Die Angaben der Energieverbräuche und Installationszeiträume waren absolut realistisch." Gebaut wurde die neue Heizungsanlage komplett in zwei Monaten – übrigens während laufender Produktion. Fast en passant verringerte sich mit der neuen Heizanlage neben den Energiekosten auch der ökologische Fußabdruck von Welger enorm. Die Urbana-Agimus-Lösung spart jährlich ca. 1000 Tonnen Treibhausgas ein.

 

Bilder:


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Umwelt-Contracting, neuester Stand: Seit die Fertigungshallen des Landmaschinenbauers Welger nicht mehr mit einer dampfbetriebenen Warmluftheizung, sondern mit Hell- und Dunkelstrahlern beheizt werden, verbraucht das Unternehmen 40 Prozent weniger Energie.
Foto: Schwank


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Da die Contractingrate erheblich geringer ist als seine bisherigen Energiekosten, spart Welger massiv Geld. Das Risiko ist ganz auf Seiten Urbanas - als Basis der monatlichen Abrechnung mit Welger dienen allein die eingesparten Energiekosten.
Foto: Schwank

 

Bei Bedarf werden die Bilder gerne nachgeliefert.

Kontakt: info@urbana.de

 

 

Urbana Agimus Contracting
Die Urbana Agimus Contracting (UAC) ist eines der führenden Unternehmen im Bereich des Umwelt-Contracting für die Industrie. Die Muttergesellschaften Urbana und Agimus brachten als hoch spezialisierte Unternehmen 2006 ihre Kompetenzen in das Joint Venture ein und schafften damit eine ideale Ausgangssituation für den Erfolg der UAC.
Urbana bringt 45 Jahre Erfahrung im Contracting in den Bereichen Wohnung, Gewerbe und Industrie ein. Ihre Kompetenzen liegen in der Planung, dem Bau, der Finanzierung und dem Betrieb der Anlagen. Als Mitglied der Kalo-Gruppe verfügt Urbana über ein gutes Netzwerk und eine entsprechende Marktpräsenz, von der die Urbana Agimus Contracting profitiert. Das Unternehmen Agimus seinerseits steuert 18 Jahre Erfahrung im Umwelt-Consulting und -Management bei. Das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens: für jedes Projekt die jeweils modernste rentable Umwelttechnik einzusetzen.


Hintergrund zu den Muttergesellschaften
Die Firma Urbana Energiedienste GmbH in Hamburg ist einer der leistungsstärksten Anbieter im Bereich Fernwärme, der bundesweit mehr als 100.000 Abnehmer mit Wärme, Kälte und Strom versorgt. Das Unternehmen, das zur Kalo-Gruppe gehört, arbeitet als Komplettdienstleister für die Energieversorgung und Verbrauchsabrechnung von Immobilien.
Die Agimus GmbH Umweltgutachterorganisation & Beratungsgesellschaft mit Sitz in Braunschweig ist eine Unternehmensberatung, die auf Umweltgutachten, Umweltschutz, Qualität, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz spezialisiert ist. Die Firma ist seit 1995 als Umweltgutachterorganisation zugelassen. Zu ihren Dienstleistungen gehören unter anderem EMAS-Validierungen und ISO 14001- Zertifizierungen und nach TEHG (Treibhausgasemissionen).


Hintergrund zur Strahlungsheizung

Dunkelstrahler können vielfältig eingesetzt werden, zum Beispiel auch als Hallenheizung in Gebäuden mit niedrigen bis mittleren Deckenhöhen. Der Brenner erzeugt eine lang ausgestreckte und laminare Flamme im Strahlungsrohr. Das Stahlrohr erhitzt sich im Mittel auf 300 Grad Celsius und gibt damit Wärmestrahlen ab. Diese Eigenschaft verleiht dem Dunkelstrahler eine außergewöhnliche Energieeffizienz und senkt maßgeblich die Energiekosten.
Eine weitere Innovation ist die 2-Stufigkeit, die sich bei Kesseln und Hellstrahlern bewährt hat. Mit der 2-Stufigkeit kann sich die Heizleistung dem momentan benötigten Wärmebedarf anpassen, denn natürlich ist Vollgas nicht immer am besten; ökonomisch Heizen bringt Energieeinsparung und Heizkomfort.



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