Pressedetail
a
b

Mit Wissen, Erfahrung und Feingefühl den Energieverbrauch zähmen

Energiemanagement in Krankenhäusern und Pflegeheimen

Energiesparen ist in aller Munde – so auch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Doch anders als in herkömmlichen Liegenschaften wie etwa in Bürokomplexen oder Verwaltungsgebäuden dürfen Maßnahmen im Gesundheitswesen nicht isoliert auf ihr energetisches Einsparpotenzial überprüft werden. Die Patientensicherheit steht an oberster Stelle. Und so erfordert Energiemanagement hier nicht nur exzellentes Spezialwissen, sondern auch Erfahrung und Kenntnis der oftmals hochsensiblen Abläufe. Die Hamburger URBANA spielt dieses Trio aus Wissen, Erfahrung und Feingefühl perfekt. Und das mit (mitunter) erstaunlichen Einsparergebnissen.

 

Wie erfolgreiches Energiemanagement im Klinikbereich funktionieren kann, zeigt ein Blick nach Lüneburg. Dort hat URBANA am 1. Januar 2010 die komplette Wärmeversorgung der Psychiatrischen Klinik übernommen, schrittweise Modernisierung inklusive. So wird der Energiedienstleister unter anderem das Heizwerk der Klinik erneuern und zusätzlich ein Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb nehmen. Das BHKW soll 40 Prozent der benötigten Wärmemenge der Klinik liefern und wird mit Biomethan-Gas befeuert. Der erzeugte Strom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Mit URBANA als Contractor sinkt der CO2-Ausstoß der Klinik deutlich: mehr als 1000 Tonnen Kohlendioxid jährlich werden künftig eingespart. Die Klinik profitiert von der neuen und effizienten Energietechnologie, ohne dafür kostenintensiv investieren zu müssen. URBANA ist Eigentümer des neuen Wärmeerzeugers und trägt das wirtschaftliche Risiko der Anlagen allein.


Dass auch nicht oder nur gering investive Maßnahmen mehr als 15 Prozent Energie einsparen können, zeigt URBANA im Vivantes-Klinikum in Neukölln. Dort stellte das Hamburger Unternehmen mit seiner Consulting-Tochter zunächst eine Energieanalyse an, deren Ergebnisse dann Pilotcharakter für ein umfassendes Energiemanagement aller Vivantes-Standorte haben sollen. Auf Basis einer eingehenden Analyse entwickelte URBANA organisatorische, technische und energiewirtschaftliche Maßnahmen zur Energieeinsparung – alle vor dem Hintergrund, dass sich für das Klinikum keine Einschränkungen ergeben. Der Maßnahmenkatalog enthält unter anderem die Anpassung der Betriebsparameter sämtlicher raumlufttechnischer Anlagen, so auch die Reduzierung der Luftbefeuchtung der OP-Bereiche. Zudem soll die Hydraulik im Kaltwassersystem optimiert und eine Wärmerückgewinnungsanlage eingesetzt werden, um im Hochsommer die Räume zu kühlen. Aber auch scheinbar unspektakuläre Maßnahmen wie der Austausch der herkömmlichen Leuchtstoffröhren durch energiesparende Leuchten tragen dazu bei, Energie einzusparen. Zuletzt schlägt URBANA ein integrales Konzept mit Variantenbewertung für die Kälte- und Wärmeerzeugung am Standort vor. "Im Vordergrund steht immer: eine nachhaltige Versorgungssicherheit bei geringst möglichen Kosten", resümiert der Projektleiter Koban. In Neukölln liegen die Vorteile der umfassenden Energiemanagementleistungen der URBANA einmal mehr auf der Hand. Denn es geht nicht nur darum, direkte Einsparpotenziale durch nicht investive Maßnahmen – der Betriebsoptimierung im Rahmen des operativen Managements – sofort zu erschließen (und danach den Kunden sich selbst zu überlassen). URBANA bewertet weitere investive Energieeinsparmaßnahmen zudem systematisch aus und bietet so komplette Dienstleistung aus einer Hand: von der Analyse mit Wirtschaftlichkeitsbewertungen über Strategiepläne, Planung und Ausschreibung bis hin zur Vergabe.


Das Kreiskrankenhaus Bergstraße liefert ein weiteres Beispiel, dass mit erprobtem Know-how der Wunsch nach Energieeffizienz nicht Wunschdenken bleiben muss. Das Krankenhaus wünschte sich sowohl eine kontinuierliche Transparenz und Kontrolle der Energie- und Medienströme als auch der damit verbundenen Kosten. URBANA implementierte ein Energiecontrolling und führte ein operatives Energiemanagement ein. Über die fest vereinbarte Vertragslaufzeit wird die Nutzenergie nun zu günstigen und garantierten Preisen abgerechnet. "Das Krankenhaus erhält die Kostenkontrolle und somit finanzielle Planungssicherheit – und die Sicherheit, dass nach individuellem Bedarf die direkte Nutzenergie auf wirtschaftliche und umweltschonende Weise geliefert wird. " so der URBANA Projektleiter Ralf Enneking.


Auf die sprichwörtliche Couch zu einer Grundanalyse schickte URBANA zehn Objekte eines privaten Gesundheitsträgers, der zahlreiche Liegenschaften des Gesundheitswesens und der Altenpflege betreibt. Als der Objektbetrieb neu organisiert werden sollte, setzte man sich zum Ziel, auch den Energieverbrauch und die Verbrauchskosten nachhaltig zu reduzieren. URBANA wählte dazu aus dem Liegenschaftsportfolio drei Krankenhäuser und sieben Alten- und Pflegeheime aus. "Bei der umfassenden Aufnahme der Energiedaten dieser Objekte wurde schnell klar, wo wir ansetzen müssen: in der Energietransparenz", berichtet der Projektleiter Franz Schreier.


Wenn Energiedaten aus den letzen Jahren als Stundenwerte einer Jahresdauerlinie vorliegen, können sie wertvolle Hinweise auf Energieeinsparpotenziale geben. Hohe Grundlastverbrauchswerte, auffällige Spitzenwerte oder unklare Verbräuche an Wochenenden werden schnell sichtbar, so auch im Fall der zehn ausgesuchten Objekte. Auf Grundlage dieser Datenanalyse machten sich die URBANA-Ingenieure dann vor Ort ein Bild von den Liegenschaften. "Die Einsparpotenziale fielen ins Auge: Sie reichten von überdimensionierten Kesselanlagen und dauerhaft betriebenen Lüftungsanlagen bis hin zu ungünstigen Einstellungen der Gebäudeautomation und fehlerhaften Fühlerkalibrierungen", gibt Schreier Einblick in die "Energiefresser".


Analyse, Begehung, Analyse – aus diesem Dreiklang entwickelte URBANA schließlich einen maßgeschneiderten Aktionsplan, wie der Gesundheitsträger in seinen Liegenschaften Energie einsparen kann. So wurden beispielsweise webbasierte Energiecontrolling-Systeme projektiert, um den Strom-, Brennstoff- und Wasserverbrauch aller zehn Objekte transparent zu halten. Es wurden monatliche Energiereports eingeführt, die bei Auffälligkeiten Alarm schlagen (sowohl der Betreiber als auch der Verwalter der Liegenschaften können online über die Daten verfügen). In zwei Musterobjekten (beides Krankenhäuser) wurden Energiefeinanalysen erstellt und daraufhin wurde ein operatives Energiemanagement eingeführt. Dieses besteht in der energiesparenden Einstellung aller technischen Anlagen, der Dokumentation der Einstellwerte, einem Logbuch für weitere Optimierungen und einem umgehenden Abgleich der Einsparungen mit den Onlinemessungen des Energiecontrollings. Neben vielen anderen Maßnahmen, die sich gleichsam wie ein Who's Who des Spezialwissens angewandter Energietechnik lesen, erstellte URBANA zuletzt auch ein umfangreiches Konzept für einen Nahwärmeverbund auf Basis von Holzhackschnitzeln aus dem lokalen Wirtschaftskreislauf.


Die Best Practice-Beispiele von URBANA zeigen: selbst in hochsensiblen Einrichtungen des Gesundheitswesens lässt sich mit Wissen, Erfahrung und Feingefühl Energieverbrauch eindämmen. Die Vorteile, einen Profi wie URBANA zu beauftragen, sind augenfällig. Dank jahrzehntelanger Praxis auf dem Gebiet des Energiemanagements müssen die URBANA-Ingenieure nicht auf rein akademische Maßnahmen – oder solche von der Stange – zurückgreifen, sondern können ihr Wissen mit den Anforderungen vor Ort verbinden. "Bedarfsgerechte Maßnahmen orientieren sich an der Krankenhauspraxis", weiß denn auch Schreier. Wissen, gekoppelt mit Erfahrung: Nur auf diese Weise wird aus dem Wunsch, Energie einzusparen, auch eine konkrete und klug durchdachte Sparpraxis.
Wer Einsparpotenziale realisieren will, braucht Spezialwissen im Bereich der angewandten Energietechnik – und das ist bei URBANA zweifelsohne vorhanden. Bewiesen hat das Unternehmen dies auch bei zahlreichen anderen Contracting-Projekten im öffentlichen Sektor, so unter anderem bei Bahnhöfen, Kasernen, Flughäfen und Schulen. Mehr dazu auf www.urbana.de.

 

 

Pressefoto_Energieverbrauch.jpg:
Best Practice in Lüneburg: Mit URBANA als Contractor sinkt der CO2-Ausstoß der Klinik deutlich: mehr als 1000 Tonnen Kohlendioxid jährlich werden künftig eingespart. Die Klinik profitiert von der neuen und effizienten Energietechnologie, ohne dafür kostenintensiv investieren zu müssen.
Foto: Klinikum Lüneburg

 

Bei Bedarf wird das Foto gerne nachgeliefert.

Kontakt: info@urbana.de



Ihre Ansicht ist zu klein. Bitte vergrößern Sie Ihr Fenster oder benutzen einen Bildschirm mit einer höheren Auflösung.